Peterstr.
Benannt nach dem hl. Petrus, dem ersten Papst und einem der zwei Patrone des Kölner Doms (offiziell: „Hohe Domkirche St. Petrus und Maria"). Petrus war Apostelfürst, gemäß der Tradition erster Bischof Roms; Christus übergab ihm die „Schlüsselgewalt" (Schlüssel von Himmel und Hölle, daher Petrus' Attribut). In der Peterstr. — und nicht beim Dom — steht die Pfarrkirche St. Peter, eine spätgotische Hallenkirche aus dem 16. Jahrhundert; sie ist berühmt durch den großen Altar von Peter Paul Rubens (1638) — eine „Kreuzigung des hl. Petrus" —, eines der Hauptwerke des flämischen Malers. Rubens (siehe Rubensstr.) wurde 1577 in Köln geboren — sein Großvater war Apotheker hier. Die Peterstr. liegt im Severinsviertel.
Quellen:
Verbundene Baudenkmäler
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.