Pfaffenpfädchen
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Straßenname, der auf einen alten „Pfaffenpfad" verweist – den Weg, den der katholische Pfarrer (im rheinischen Volksmund „Pfaff") zur Versehung der Kranken oder zum Begräbnis benutzte. Pfaffenpfade waren in mittelalterlichen Dörfern oft kürzere Wege zwischen Pfarrhaus, Kirche und den abgelegenen Höfen. Der Straßenname bewahrt die Erinnerung an die zentrale Rolle, die der Pfarrer (z. B. der heutige Pfarrer-Örmann-Bezugspunkt) im Stadtteil-Leben spielte. Vergleichbar mit anderen rheinischen Pfaffenpfaden in Dörfern, in denen die katholische Pfarrei über Jahrhunderte zentrale gesellschaftliche Bedeutung hatte.
Quellen: