Pfeilstr.
Trägt einen alten Berufs-Straßennamen aus dem Mittelalter (vgl. Bechergasse, Bolzengasse, Faßbindergasse, Kupfergasse): Hier saßen die Pfeilmacher — auch „Pfilner" oder „Pfilmaker" —, die Bogenpfeile und Armbrustpfeile herstellten. Im mittelalterlichen Köln, das mit über 40.000 Einwohnern die größte Stadt Deutschlands war und seine eigene Stadtmauer verteidigen musste, gab es einen großen Bedarf an Pfeilen und Bolzen für die Bürgerwehren. Mit dem Aufkommen der Feuerwaffen ab dem 15. Jahrhundert verschwand das Gewerbe; der Straßenname blieb. Heute ist die Pfeilstr. — wie die nahe Mittelstr. — eine der Designer-Einkaufsstraßen der Kölner Innenstadt mit gehobenen Modeboutiquen.
Quellen:
Interessantes in der Straße
Verbundene Baudenkmäler
Nr. 8: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 11: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 15: Wohn- u. Geschäftshaus
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Nr. 18: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 19: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 20: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 25-27: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 37: Teil eines Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 53: Wohn- u. Geschäftshaus
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.