Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Rubensstr.

Länge
297 m
Hausnummern
50676: ungerade 1–41, gerade 2–42
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach Peter Paul Rubens (1577–1640), bedeutendstem Maler des flämischen Barock und einer der einflussreichsten Künstler der europäischen Kunstgeschichte. Rubens wurde 1577 im westfälischen Siegen geboren — sein Vater Jan Rubens, Antwerpener Stadtrat, war wegen seines calvinistischen Glaubens 1568 ins Exil geflohen. 1578 zog die Familie nach Köln, wo der junge Peter Paul wahrscheinlich getauft wurde und bis 1589 lebte — also in den prägenden Kindheitsjahren. Köln war damit, neben Antwerpen, sein zweiter Heimatort. Sein Hauptwerk in Köln ist der berühmte „Petrus-Altar" (1638) in St. Peter (siehe Peterstr.) — dort hatten Rubens' Großvater und Vater bestattet werden sollen; Rubens schenkte das monumentale Gemälde der Kirche kurz vor seinem Tod. Sein flämisches Studio in Antwerpen prägte zwei Generationen von Malern und Meistern.

Quellen:

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Stolpersteine in dieser Straße

Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.