Salmstr.
Straßenname mit Bezug auf den Salm – jene rheinische und niederländische Bezeichnung für den Lachs (Salmo salar). Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war der Lachs das wichtigste Speisefisch des Rheins; er kam in solchen Mengen, dass Knechte in vielen Verträgen vereinbarten, nicht öfter als zweimal pro Woche Lachs vorgesetzt zu bekommen. Mit der Industrialisierung und der zunehmenden Verschmutzung des Rheins starb der Lachs im 20. Jh. praktisch aus – erst seit den 1990er Jahren kehrt er dank Wiederansiedlungs-Programmen wieder in den Rhein zurück.
Quellen:
Interessantes in der Straße
Verbundene Baudenkmäler
Nr. 73: Wohnhaus
Nr. 74: Wohnhaus
Nr. 75: Wohnhaus
Nr. 76: Wohnhaus
Nr. 77: Wohnhaus
Nr. 79-81: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 83: Wohnhaus
Nr. 85: Wohnhaus
Nr. 91: Wohn- u. Geschäftshaus
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.