Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
10 Denkmale

Schadowstr.

Länge
217 m
Hausnummern
50823: ungerade 1–55, gerade 2–30
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Stadtteil
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Benannt nach Friedrich Wilhelm von Schadow (1788–1862), Sohn des Berliner Bildhauers Gottfried Schadow (Quadriga am Brandenburger Tor) und Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie von 1826 bis 1859. Unter Schadow entwickelte sich Düsseldorf zur führenden deutschen Akademie für Maler — der Begriff „Düsseldorfer Malerschule" wurde überregional zum Markenzeichen. Schadow brachte aus Berlin Schüler wie Carl Ferdinand Sohn, Theodor Hildebrandt und Carl Friedrich Lessing mit; in seinen römischen Jahren (ab 1810) gehörte er zum Kreis der Nazarener um Friedrich Overbeck (siehe Overbeckstr.). Selbst malte er vor allem religiöse und historische Bilder im Geist der Romantik. Nach Spannungen in der Akademie zog er sich 1859 resigniert zurück. Im Neuehrenfelder Maler-Cluster steht er — neben Overbeck und Schirmer — für die Düsseldorfer/Nazarenische Tradition.

Quellen:

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