Schirmerstr.
Benannt nach Johann Wilhelm Schirmer (1807–1863), in Jülich geborenem Landschaftsmaler und einem der wichtigsten Begründer der Düsseldorfer Landschaftsschule. Ab 1830/31 unterrichtete Schirmer Landschaftsmalerei an der Düsseldorfer Akademie unter Direktor Wilhelm von Schadow (siehe Schadowstr.); 1839 wurde er ordentlicher Professor. Zu seinen Schülern zählten so unterschiedliche Künstler wie Oswald Achenbach, Arnold Böcklin, Anselm Feuerbach, Hans Thoma und Anton von Werner — ein außergewöhnliches Spektrum. 1854 berief ihn Großherzog Friedrich I. von Baden als Gründungsdirektor der Großherzoglichen Kunstschule Karlsruhe. Schirmers Werk schwankt zwischen klassischen Ideallandschaften und realistisch-direkten Naturstudien. Im Neuehrenfelder Maler-Cluster — neben Overbeck und Schadow — steht er für die rheinische Landschaftsmalerei.
Quellen:
Verbundene Baudenkmäler
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.