Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Schillerstr. (Porz)

Länge
266 m
Hausnummern
51143: ungerade 1–27, gerade 2–32
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Stadtteil
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Benannt nach Friedrich Schiller (1759–1805), Dichter, Dramatiker und Mitschöpfer der „Weimarer Klassik". Schiller wuchs in Württemberg auf, debütierte 1781 mit dem revolutionären Drama „Die Räuber" und schuf eine Reihe weltliterarischer Werke: „Don Karlos" (1787), „Wallenstein" (1798/99), „Maria Stuart" (1800), „Die Jungfrau von Orleans" (1801) und „Wilhelm Tell" (1804). Sein Gedicht „An die Freude" (1785) wurde durch Beethovens 9. Sinfonie zur Hymne der Vereinten Nationen und Europahymne. Ab 1789 lehrte Schiller als Professor in Jena, ab 1799 lebte er in Weimar in enger Freundschaft mit Goethe. Er starb mit nur 45 Jahren an Tuberkulose. Sein Werk pragend wie wenige die deutsche Theaterkultur und das Selbstverständnis des aufgeklärten Bürgertums.

Quellen: