Schillingstr.
Die genaue Bedeutung des Straßennamens ist nicht eindeutig dokumentiert. Möglich ist ein Bezug auf eine alte Kölner Patrizier- oder Bürgerfamilie Schilling, deren Mitglieder im Kölner Mittelalter und in der Frühen Neuzeit nachweisbar sind, oder auf die alte Münzeinheit Schilling (12 Pfennige) — letzteres wäre ein eher seltener, abstrakter Straßenname. In der Neustadt-Nord, wo viele Straßen nach Bürgermeistern, Bankiers und lokalen Persönlichkeiten benannt sind (siehe Mevissenstr., Oppenheimstr., Camphausen-Str., Schmalbeinstr., Sudermanstr.), liegt eine Personenbenennung näher. Eine genaue Klärung müsste über das Historische Archiv der Stadt Köln erfolgen.
Quellen:
Interessantes in der Straße
Verbundene Baudenkmäler
Nr. 3: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 4: Wohnhaus
Nr. 10: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 12: Wohnhaus
Nr. 12a: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 14: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 16: Wohnhaus
Nr. 18: Wohnhaus
Nr. 31: Wohnhaus
Nr. 46: Wohnhaus
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.