Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Schnurgasse

Länge
260 m
Hausnummern
50676: ungerade 27–51, gerade 2–76
Fotografien
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Stadtteil
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Die Schnurgasse befindet sich zwischen der Ankerstraße und der Straße Vor den Siebenburgen. Der Name der Gasse geht auf die einst hier lebenden "Snurer" zurück. Dies waren Töpfer, die ihre Töpferscheiben mit einer Schnur antrieben und ihnen so ein schnurrendes Geräusch entlockten. An der Gasse liegt die Kirche St. Maria vom Frieden.

Benannt nach den "Schnurmachern" oder Seiler-Werkstätten, die hier Schnüre und Seile herstellten. Seiler waren wichtige Handwerker für Schifffahrt und Bauwesen; oft hatten sie lange Werkstätten ("Seilereien") zum Ausziehen der Faden. Im Kölner Kontext kann der Name auch auf eine besonders schnurgerade ausgerichtete Straße verweisen.

Quellen:

Stolpersteine in dieser Straße

Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.