Seitengasse
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Lokaler Straßenname mit topografischem Bezug: eine Seitengasse ist im rheinischen Sprachgebrauch eine vom Hauptweg seitlich abgehende, schmale Verbindungsstraße – oft als Fussweg, Stallweg oder für kleines Gespann ausgelegt. Solche Seiten- bzw. Querverbindungen sind im historischen rheinischen Dorfgrundriss typische Einfahrtswege zu den hinter den Hauptstraßen liegenden Bauernhöfen, Scheunen und Gartenflächen. Sie wurden im Lauf der Verstädterung meist asphaltiert und in das übliche Straßennetz integriert; ihr ehemals untergeordneter Charakter zeigt sich aber bis heute oft an der geringen Breite und der wenigen Hausnummern.
Quellen: