Stüttgenhof
Der Stüttgenhof ist einer der ältesten Bauernhöfe Kölns und seit 1989 unter Denkmalschutz. Erste Siedlungsspuren reichen bis in die Jungsteinzeit zurück; urkundlich wurde der Hof 1271 erstmals erwähnt. 1336 gehörte das Anwesen der Kölner Patrizier- und Bürgermeisterfamilie Jude — Ritter Göbel Jude und seine Frau Elisabeth Hardefust vermachten es ihrer Tochter Imagenia als Mitgift. Bis zum 15. Jahrhundert betrieb die Familie von Fischenich den Hof; 1821 wurde er an Adam Ploog versteigert, dessen Nachkommen den Hof bis heute landwirtschaftlich nutzen — ein in der Großstadt Köln einmaliger Fall einer ungebrochenen agrarischen Tradition. Anders als viele andere Höfe wurde der Stüttgenhof nicht in eine Wohnsiedlung umgewandelt, sondern bleibt in Familienbesitz.
Quellen: