Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Theo-Burauen-Platz

Länge
48 m
Hausnummern
50667
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Stadtteil
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Benannt nach Theo Burauen (1906–1987), in Köln geborenem SPD-Politiker und einer der populärsten Oberbürgermeister Kölns im 20. Jahrhundert. Burauen, Sohn eines Schriftsetzers bei der sozialdemokratischen Rheinischen Zeitung, wuchs in einem klassisch sozialdemokratischen Milieu auf. Nach Wehrmachtsdienst trat er 1946 in den Kölner Stadtrat ein. Am 9. November 1956 wurde er — mit den Stimmen zweier Liberaler — zum Oberbürgermeister gewählt; er blieb es 17 Jahre. Burauen prägte die Modernisierung der Stadt: U-Bahn-Bau, Rheinuferstraßen-Tunnel, neue Universitätsbauten, Köln-Bonner Flughafen, Städtepartnerschaft mit Kyoto 1963 (siehe Kyotoplatz). Wegen seiner volkstümlichen Art galt er als „kölschester OB, den Köln je hatte"; bei der Wahl 1969 erhielt er sagenhafte 96 Prozent der Stimmen — daher sein Spitzname „96-Prozent-Mann". Am 17. Dezember 1973 trat er zurück; er starb 1987 in Köln.

Quellen: