Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Theodor-Körner-Str. (Porz)

Länge
169 m
Hausnummern
51143: ungerade 1–7, gerade 2–10
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach Theodor Körner (1791–1813), deutschem Dichter und gefallenen Soldaten der Lützowschen Freischar in den Befreiungskriegen gegen Napoleon. Körner wuchs in Dresden auf, studierte und arbeitete zunächst als Theaterautor in Wien (Hofburgtheater). 1813 schloss er sich, von patriotischer Begeisterung getragen, dem freiwilligen Lützowschen Freikorps an und schrieb in seinen letzten Lebensmonaten die ergreifenden Kriegsgedichte „Leier und Schwert": „Was glänzt dort vom Walde", „Lützows wilde verwegene Jagd" und das Sterbe-Gedicht „Abschied vom Leben". Körner fiel am 26. August 1813 bei Gadebusch (Mecklenburg) im Alter von 21 Jahren – und wurde über zwei Jahrhunderte zum nationalen Symbol der Freiheits-Patrioten. Sein Vater Christian Gottfried Körner war enger Freund von Friedrich Schiller (siehe Schillerstr.).

Quellen: