Von-Quadt-Str.
Benannt nach dem niederrheinischen Uradelsgeschlecht von Quadt (auch Quadt zu Wickrath, später Quadt-Wykradt-Isny). Die Familie stammt vom Stammhaus Blee bei Monheim und tritt 1262 mit Ritter Sybodo de Blegge urkundlich auf — geographisch in unmittelbarer Nähe zu Köln. 1313 gehörte Johann Quade als Bergischer Ritterschaft an — das Geschlecht zählte damit zum Bergischen Uradel und prägte das rechtsrheinische Köln über Jahrhunderte. 1620 wurden die Quadts durch kurkölnisches Patent zu Reichsfreiherren, 1752 zu Reichsgrafen und 1901 zu Reichsfürsten erhoben. Im französischen Säkularisations-Schub 1796–1803 verloren sie ihre rheinischen Stammgüter (Wickrath, Schwanenberg) und erhielten als Entschädigung die schwäbische Reichsstadt Isny und die Reichsabtei St. Georgen. Die Dellbrücker Von-Quadt-Straße ehrt damit eine der ältesten Bergischen Adelsfamilien.
Quellen: