Ziehglasweg
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Straßenname, der auf das Ziehglas-Verfahren verweist – einem industriellen Herstellungsverfahren für Flachglas, bei dem ein Glasband kontinuierlich aus der Schmelze gezogen und über Walzen abgekühlt wird. Das Verfahren ersetzte um 1900 das traditionelle Mund- und Walzverfahren und ermöglichte die Massenfertigung von Fensterglas. Im Porzer Werks-Areal entstand 1932 die Rheinische Ziehglas AG (Rezag) – daher auch die Rezagstraße (siehe dort). Der Ziehglasweg fügt sich in das geschlossene Glas-Industrie-Quartier des Stadtteils ein.
Quellen: