Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Zum Rabenbruch

Länge
336 m
Hausnummern
51107: ungerade 1–11, gerade 2–2
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Stadtteil
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Der Rabenbruch ist eine traditionelle Heumarer Flurbezeichnung für ein Bruch- oder Sumpfgelände, das von Raben (Corvus corax) und ihren kleineren Verwandten (Krähen, Dohlen) bevorzugt aufgesucht wurde. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit waren Raben in der bäuerlichen Vorstellungswelt mit dem germanischen Götterhimmel verbunden — Wodan/Odin (siehe Wodanstr.) hatte die zwei Raben Hugin (Gedanke) und Munin (Erinnerung), die ihm täglich Nachrichten aus aller Welt brachten. Hier in Heumar bezog sich der Name aber wahrscheinlich nüchterner auf die tatsächliche Beobachtung: das Bruchgebiet war ein typisches Raben-Habitat. Der Straßenname konserviert die historische Flurbezeichnung des südlichen Heumars.

Quellen: