Höhenhaus liegt im rechtsrheinischen Nordosten Kölns und bildet das geografische Zentrum des Bezirks Mülheim. Auf gut 5 Quadratkilometern leben rund 15.500 Menschen.
Der Stadtteil ist jung. Sein Name geht auf ein 1843 erstmals erwähntes „Haus auf der Höhe" zurück – die namensgebende Anhöhe liegt gerade einmal zwei Meter über dem westlichen Umland. Um dieses Haus entstand Ende des 19. Jahrhunderts an der Berliner Straße eine erste Siedlung. Ursprünglich gehörte Höhenhaus zu Dünnwald, mit dem es 1914 nach Köln eingemeindet wurde. Der heutige Stadtteil entstand 1934 aus der Zusammenlegung von Höhenhaus und Höhenfeld mit Randbereichen von Mülheim.
Mit der Industrialisierung entstanden Werkswohnungen, unter anderem für das Carlswerk von Felten & Guilleaume. Von 1891 bis 1956 gab es hier außerdem die Bergische Löwen-Brauerei, später eine Gilden-Dependance.
Höhenhaus gilt als im Rheinland einmaliges Beispiel einer Gartenstadtsiedlung. Mehrere nach dem Zweiten Weltkrieg geplante Siedlungen stehen heute teils unter Denkmalschutz, darunter die „Finnensiedlung" mit dunklen Holzhäusern nach finnischem Vorbild, deren Bauholz tatsächlich aus Finnland kam. Auf dem Marktplatz steht eine Statue des Grinkenschmieds, einer Sagengestalt, die der Legende nach von hier den Blick auf die Domtürme hatte.