Immendorf liegt im Süden Kölns und gehört zum Bezirk Rodenkirchen. Mit rund 2.000 Einwohnern ist es einer der kleinsten Stadtteile Kölns und hat sich seinen dörflichen Charakter bewahrt.
Archäologische Spuren belegen römische und fränkische Besiedlung. Urkundlich erwähnt wird Immendorf bereits 948, als Erzbischof Wichfried den zehntpflichtigen Ort mitsamt seiner Kirche dem Kölner Stift St. Severin überschrieb. Seit dem Mittelalter gehörte Immendorf zum kurkölnischen Amt Brühl, in französischer Zeit zur Bürgermeisterei Rondorf, später zur Gemeinde Rondorf bzw. Rodenkirchen. 1975 wurde Immendorf nach Köln eingemeindet.
Bis heute prägen alte Bauernhöfe und die katholische Pfarrkirche St. Servatius das Ortsbild; einige Höfe werden noch landwirtschaftlich bewirtschaftet. Zu den Baudenkmälern zählen neben der Kirche der Zaunhof, ein im 16. Jahrhundert angelegtes Gut, sowie zahlreiche Kleingehöfte entlang der Giesdorfer Allee. Nördlich liegt im Flurfeld Giesdorf eine kleine Siedlung mit historischen Höfen, die zu Immendorf gehört.
Heute ist Immendorf ein ruhiger, ländlich geprägter Wohnstadtteil am Rand der Stadt, umgeben von Feldern und über mehrere Buslinien angebunden.