Sürth liegt im Süden Kölns am linken Rheinufer und gehört zum Bezirk Rodenkirchen. Auf 3,4 Quadratkilometern leben knapp 11.000 Menschen.
Erstmals urkundlich erwähnt wird Sürth 1059 als „Soretha". Im Mittelalter gehörte der Ort zum kurkölnischen Amt Brühl; mehrere Kölner Stifte und Klöster hatten hier Besitz. Über Jahrhunderte lebte Sürth von Landwirtschaft, Fischfang und Weinbau. Nach der Franzosenzeit gehörte der Ort zur Bürgermeisterei Rondorf, später zur Gemeinde Rodenkirchen. 1975 wurde Sürth nach Köln eingemeindet.
Wahrzeichen ist die Pfarrkirche St. Remigius mit ihrem markanten Glockenturm. Trotz des Wachstums hat sich der dörfliche Ortskern bewahrt. Mit dem benachbarten Weiß ist Sürth zu einer städtebaulichen Einheit zusammengewachsen. Das Rheinufer ist – wie in Rodenkirchen – in Teilen von repräsentativer Villenarchitektur geprägt.
Heute ist Sürth ein gefragter Wohnstadtteil mit aktivem Vereinsleben. Zwischen Sürth und Rodenkirchen liegt die Diakonie Michaelshoven, ein Gemeindedorf mit Wohnhäusern und sozialen Einrichtungen und einer der größten Arbeitgeber der Region. Mit der Stadtbahn ist Sürth gut an Innenstadt und Bonn angebunden.