Urbach liegt im Osten des Bezirks Porz an der Frankfurter Straße (B 8) zwischen Eil und Wahn. Rund 13.000 Menschen leben auf 2,3 Quadratkilometern – damit ist Urbach dicht besiedelt. Wie viele Porzer Stadtteile wurde Urbach 1975 nach Köln eingemeindet.
Geologisch liegt der Ort auf einem verlandeten Rheinarm. Der Name geht vermutlich auf das althochdeutsche „urbich" (alter Bach) zurück; auf Kölsch heißt der Ort „Urbich". Die erste Kirche entstand um 1100. Urbach lag günstig an der Kreuzung zweier Fernstraßen Richtung Bergisches Land und Siegburg. Die Pfarrei St. Bartholomäus war jahrhundertelang auch für Porz, Eil und Elsdorf zuständig. Die Bevölkerung lebte fast ausschließlich von der Landwirtschaft.
Der Ausbau der Frankfurter Straße zerstörte den alten Ortskern weitgehend; nur wenige Reste rund um die Kirche St. Bartholomäus von 1879/80 blieben erhalten. Sehenswert sind das Tambourkreuz von 1669 an der Frankfurter Straße und Gut Maarhof, eine 1623 erstmals erwähnte vierflügelige Hofanlage, die seit 1985 als Wohnanlage dient.