Volkhoven/Weiler liegt im linksrheinischen Norden Kölns und gehört zum Bezirk Chorweiler. Der Doppelname verweist auf zwei ursprünglich eigenständige Dörfer.
Beide Orte sind alt – die Pfarrkirche von Weiler wurde bereits im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Volkhoven kam 1888 mit der Bürgermeisterei Longerich nach Köln, das nördlichere Weiler erst 1922 mit der Bürgermeisterei Worringen. Ab Mitte der 1920er-Jahre entstand zwischen beiden Dörfern eine kleine Siedlung, woraufhin sie allmählich zusammenwuchsen. Bis heute prägen große Höfe das Ortsbild.
Wichtig für ganz Köln ist das Wasserwerk Weiler, das der Architekt Clemens Klotz von 1927 bis 1931 erbaute. Es zapft den von der Eifel zum Rhein fließenden Grundwasserstrom an und sichert bis heute einen Großteil der linksrheinischen Trinkwasserversorgung.
Traurige Berühmtheit erlangte Volkhoven 1964: Bei einem Amoklauf an der Volksschule mit einem selbstgebauten Flammenwerfer kamen zehn Menschen ums Leben.
Sehenswert ist die Simultanhalle, ursprünglich als Prototyp für das Museum Ludwig gebaut und heute Atelier- und Ausstellungsraum, dazu die alte Kirche St. Cosmas und Damian und zahlreiche historische Höfe.