Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
1 Denkmal

Alfred-Schütte-Allee

Länge
2965
Hausnummern
50679: ungerade 1–1, gerade 2–24
Fotografien
5 Bilder
Stadtteil
Winter 2010

Die Alfred-Schütte-Allee verläuft von der Drehbrücke am Deutzer Hafen bis nach Poll entlang des Rheins. An der Drehbrücke befindet sich die Wache der Wasserschutzpolizei und Feuerwehr, dann kommen Unternehmen entlang des Hafenbeckens. Unter anderem befindet sich hier der größte Schrottplatz Kölns. Zum Rhein hin erstrecken sich die Poller Wiesen als beliebtes Freizeitgebiet. Inlineskater, Radfahrer und Spaziergänger nutzen den baumbestandenen Weg entlang der Alfred-Schütte-Allee.

Auf der Hälfte kreuzt die Eisenbahnbrücke. Im Süden ist der Sitz der Maschinenfabrik Alfred H. Schütte. Dr. Ing. E. H. Alfred Heinrich SchütteIn Poll gründete hier 1911 das Stammhaus seines Ex- und Importhandels für Stahl und Werkzeugmaschinen. Die Alfred-Schütte-Allee endet als Fußgänger- und Fahrrad-Allee in in einer Wohnsiedlung in Poll.

Benannt nach Alfred Heinrich Schütte sen. (1854–1915), Gründer der traditionsreichen Werkzeugmaschinenfabrik Alfred H. Schütte in Köln. Schütte begann 1880 mit Bernhard Schuhardt eine Maschinenhandels-Firma in Berlin; 1905 trennte er sich und gründete sein eigenes Unternehmen in Köln. 1910 errichtete er auf den Rheinwiesen in Köln-Poll eine moderne Fabrik, in der ab 1912 Schleif- und Bohrmaschinen hergestellt wurden. 1915 baute Schütte die „Vier-Spindel-Drehautomaten", die das Unternehmen weltweit bekannt machten — Schütte ist bis heute einer der weltweit führenden Hersteller von Mehrspindel-Drehautomaten und Werkzeug-Schleifmaschinen. Das Familien­unternehmen wird in vierter Generation geführt. Mit der Gummersbacher und Siegburger Str. gehört die Alfred-Schütte-Allee zum Industrie-Cluster des östlichen Deutz.

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