Am Kümpchenshof
Bis in das Jahr 1886 stand hier, noch hinter der Stadtmauer, der Hof Reuschenberg. Der erstmals 1395 belegte Hof wurde später aufgrund eines am Herrenhaus befestigten Geweihs auch "Zum Hirsch" oder "Zum Hirschenkümpchen" genannt. Dies war wohl die Grundlage für die volkstümmliche Bezeichnung Kümpchenshof. Die Kölner erzälten sich, dass auf eben jenem Hof Jan van Werth als Knecht gedient haben soll, bevor es ihn in die weite Welt hinaus gezogen hat.
Die Straße endet an der Maybachstraße, führt dabei am Gereonswall, Hansaplatz und Hansaring vorbei.
Benannt nach dem Kümpchenshof (auch "Hof Reuschenberg" bzw. "zum Hirsch"), urkundlich erstmals 1395 erwähnt. Der Hofname "zum Hirschenkümpchen" bezog sich auf ein Hirschgeweih, das am Herrenhaus angebracht war. Heute grenzt der Hansapark im Süden an den Kümpchenshof. Die Straße durchläuft Altstadt-Nord und Neustadt-Nord.
Quellen: