Am Hof
Die Straße verbindet den Wallrafplatz mit der Bechergasse. Im Mittelalter befand sich an dieser Stelle der erzbischöfliche Hof. Es war der Sitz des Erzbischofs, der zugleich das Amt des Stadtoberhaupt, als auch das des Kirchenfürstens inne hatte.
Den Hof hatte Rainaild von Dassel im 12. Jahrhunders neu errichtet, doch wie bei so vielen Bauwerken des Mittelalters sind heute keine Überreste zu besichtigen. Der Hof wurde 1647 abgebrochen.
Mit dem 1899 gebauten Heinzelmännchenbrunnen liegt eines der bekanntesten Denkmäler der Stadt an der Straße. Der Brunnen illsutriert die Sage von den Heinzelmännchen, die des Nachts den Kölner Handwerkern ihre Arbeit abnehmen.
Direkter Bezug zum erzbischöflichen Hof am Kölner Dom – einer der historisch zentralsten Adressen Kölns. Hier residierten über Jahrhunderte die Kölner Erzbischöfe und Kurfürsten in unmittelbarer Nähe zum Dom ("Hof zu Köln"). Die Straße führt entlang der Domsudseite und ist Teil der Kölner Tourismus-Hauptachse.
Quellen: