Chlodwigstr.
Das Jahr 482 ist eines der bedeutensten in der europäischen Geschichte. Es war das Jahr, als Chlodwig, Begründer des Frankenreiches, den Thron bestieg und somit den Grundstein lag für jenes Königsgeschlecht, dass für lange Zeit das Schicksal des mittelalterlichen Europas lenken sollte. Der berühmteste Vertreter ist sicherlich Karl der Große. Den Anfang markierte jedoch Chlodwig, dem im Kölner Stadtgebiet nicht nur diese Straße, sondern auch noch der Chlodwigplatz gewidmet wurde.
Die Chlodwigstraße dient als Verbindung zwischen dem Kölner Weg und dem Sudetenweg. In der Straße befinden sich vor allem Wohnhäuser.
Benannt nach Chlodwig I. (um 466–511), dem ersten König der Franken aus der Merowinger-Dynastie und Begründer des Frankenreichs. Chlodwig vereinigte um 500 die zersplitterten fränkischen Stämme, eroberte das römische Restreich des Syagrius bei Soissons (486) und besiegte 507 die Westgoten in der Schlacht von Vouillé. Mit seiner Taufe in Reims um 498/99 (durch Bischof Remigius) wurde er der erste katholische Frankenkönig — ein Schlüsselereignis europäischer Geschichte, das den Bund von fränkischer Krone und römischer Kirche besiegelte und die Grundlage für das spätere Karolingerreich legte.