Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
1 Denkmal

Christophstr.

Länge
305 m
Hausnummern
50670: ungerade 1–43, gerade 2–56
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Stadtteil
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Benannt nach der ehemaligen Pfarrkirche St. Christoph, die bis 1806 neben St. Gereon stand. Eine erste Kapelle für den heiligen Christophorus — Patron der Reisenden, Pilger und (heute) Autofahrer — diente um 1190 als Propsteikapelle des Gereonsstifts; 1219 wurde sie zur eigenständigen Pfarrkirche geweiht. Nach der Säkularisation übernahm St. Gereon die Pfarrei; St. Christoph wurde 1803 versteigert und 1806 abgerissen. Über dem ehemaligen Kirchengrund verläuft heute die Christophstr. — der heilige Christophorus selbst ist im Kölner Dom durch die berühmte 4,4 Meter hohe Christophorus-Statü (um 1470) im südlichen Querhaus präsent.


Bis zu ihrem Abriss 1806 in Folge der französischen Besatzung stand an dieser Straße eine, dem heiligen Christophorus geweihte, Pfarrkirche. An ihrem Ende stand früher die Gereonstorburg, die auch als Gefängnis genutzt wurde. Um Ende des 19. Jahrhunderts Platz für die Stadterweiterung zu schaffen riss man die Stadtmauer und somit auch die Gereonstorburg ab. Die Straße endet nun am Kaiser-Wilhelm-Ring. An ihrer Seite stehen das Gereonskloster und die Kirche St. Gereon.

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