Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
5 Denkmale

Constantinstr.

Länge
504 m
Hausnummern
50679: ungerade 83–95, gerade 78–102
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach Konstantin dem Großen (~272–337), römischem Kaiser 306–337 und einem der einflussreichsten Herrscher der Geschichte. Konstantin entschied 312 die Schlacht an der Milvischen Brücke — der Legende nach mit einer Vision „In hoc signo vinces" (Mit diesem Zeichen wirst du siegen). 313 erließ er gemeinsam mit Licinius das Mailänder Edikt, das Christen Religionsfreiheit garantierte und damit das Christentum vom Verfolgten zum Toleranzkult der römischen Welt machte. 325 berief er das Konzil von Nicäa ein und prägte das christliche Glaubensbekenntnis. Für Köln zentral: Konstantin ließ 310 die erste feste Rheinbrücke der Geschichte (Konstantinsbrücke) und das Kastell Divitia auf der rechten Rheinseite (siehe Am Deutzer Kastell) erbauen. Seine Mutter war die hl. Helena (siehe Helenenstr. in Altstadt-Nord). 330 verlegte Konstantin die Reichshauptstadt nach Konstantinopel.


Der römische Kaiser Constantin, der 324 seine Herrschaft antrat, ist mit der Kölner Stadtgeschichte besonders verbunden. Er war es, der die erste feste Rheinbrücke errichten ließ und auf der rechten Rheinseit das Kastell Divitensium gründete. Die erste Siedlung auf heutigem Deutzer Boden. Der, auch Constantin der Große genannte, Herrscher machte das Christentum zur Staatsreligion, reformierte die römische Verwaltung und machte das, nach ihm benannte, Konstantinopel zur Hauptstadt Ostroms. Bis zur Eroberung durch das Osmanische Reich 1453 sollte sie ihren Namen behalten. Nun nennt man sie Istanbul. 1867 erhielt die Straße ihren Namen. Sie verbindet Opladener und Justinianstraße.

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