Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Helenenstr.

Länge
236 m
Hausnummern
50667: ungerade 1–19, gerade 2–14
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach der hl. Helena (~250–~330), Mutter des römischen Kaisers Konstantin des Großen. Helena war eine der einflussreichsten Frauen der Spätantike: Auf einer berühmten Pilgerreise nach Jerusalem soll sie um 326 das Kreuz Christi gefunden haben — daraus entstand der berühmte Reliquienschatz, den sie unter Christen Europas verteilen ließ. Auch in Köln wird ein Reliquienteil in der Basilika St. Gereon traditionell auf Helena zurückgeführt; sie soll am Ausbau der Gereonsbasilika maßgeblich beteiligt gewesen sein. Konstantins Mailänder Edikt 313 beendete die Christenverfolgung — auch das wird Helenas Einfluss zugeschrieben. Die Helenenstr. wurde 1844 auf dem Areal des aufgehobenen Klarissenklosters angelegt.

Quellen:

Interessantes in der Straße

Stolpersteine in dieser Straße

Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.