Helenenstr.
Benannt nach der hl. Helena (~250–~330), Mutter des römischen Kaisers Konstantin des Großen. Helena war eine der einflussreichsten Frauen der Spätantike: Auf einer berühmten Pilgerreise nach Jerusalem soll sie um 326 das Kreuz Christi gefunden haben — daraus entstand der berühmte Reliquienschatz, den sie unter Christen Europas verteilen ließ. Auch in Köln wird ein Reliquienteil in der Basilika St. Gereon traditionell auf Helena zurückgeführt; sie soll am Ausbau der Gereonsbasilika maßgeblich beteiligt gewesen sein. Konstantins Mailänder Edikt 313 beendete die Christenverfolgung — auch das wird Helenas Einfluss zugeschrieben. Die Helenenstr. wurde 1844 auf dem Areal des aufgehobenen Klarissenklosters angelegt.
Quellen:
Interessantes in der Straße
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.