Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
4 Denkmale

Dagobertstr.

Länge
553 m
Hausnummern
50668: ungerade 3–79, gerade 22–90
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Stadtteil
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Erneut verweist ein Name auf einen König des Mittelaters. In diesem Fall ist es Dagobert I. aus dem Geschlecht der Merowinger, der im Jahr 623 den Thron bestieg. Einer der mächtigsten Berater dieses, von Sorge um sein Volk bestimmten, Herrschers war der Kölner Bischof Kunibert. Nach diesem wurde später die Kirche St. Kunibert benannt.

1925 wurde in der Dagobertstraße die Musikhochschule eröffnet, ein Jahr später folgte der Westdeutsche Rundfunk.

Vom Konrad-Adenauer-Ufer führt die Straße zum Eigelstein.


Benannt nach dem fränkischen König Dagobert I. (~603–639), dem letzten bedeutenden Herrscher der merowingischen Dynastie, der das mehrfach geteilte Frankenreich noch einmal vereinte. Dagobert regierte ab 623 das Königreich Austrasien (Ostfrankenreich, mit den Hauptstädten Metz und Köln), ab 629 das Gesamtreich; sein Berater und Hofgoldschmied war der heilige Eligius (siehe Elogiusplatz). Köln war in dieser Zeit eine wichtige Königsresidenz und beherbergte ein königliches Palatium. Die Dagobertstr. verläuft durch das Kunibertsviertel, einem Bereich, der schon im Frühmittelalter durch fränkische Königs- und Bischofsmacht geprägt war (siehe Kunibertskloster).

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