Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
16 Denkmale

Dreikönigenstr.

Länge
390 m
Hausnummern
50678: ungerade 1–23, gerade 2–54
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach den Heiligen Drei Königen (auch Magier aus dem Morgenland oder „Caspar, Melchior und Balthasar") — den vermutlich wichtigsten Reliquien Kölns und Grund für den Bau des Kölner Doms. Erzbischof Rainald von Dassel brachte die Reliquien am 23. Juli 1164 als Kriegsbeute aus dem von Kaiser Friedrich Barbarossa eroberten Mailand nach Köln. Bis dahin hatten die Gebeine in der Mailänder Kirche St. Eustorgio geruht. Die Ankunft machte Köln zu einem der wichtigsten Pilgerzentren des Mittelalters — ranggleich mit Rom, Santiago und Jerusalem. Der berühmte Dreikönigenschrein, geschaffen 1190–1225 von Nicolaus von Verdun, ist die größte und kunsthandwerklich anspruchsvollste Reliquienarche des Mittelalters. Sie ist Anlass und Mittelpunkt des heutigen gotischen Doms. Festtag: 6. Januar (Erscheinung des Herrn / Epiphanie).

Quellen:

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