Goldgasse
Länge
164 m
Hausnummern
50668: ungerade 1–1, gerade 2–2
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Stadtteil
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Eine der mittelalterlichen Berufsgassen Kölns (vgl. Bechergasse, Bolzengasse, Faßbindergasse) — benannt nach den hier ansässigen Goldschmieden, die zu den reichsten und einflussreichsten Zünften der Stadt gehörten. Die nahe Straße „Unter Goldschmied" bewahrt denselben Berufsbezug. Köln war im 12.–15. Jahrhundert eines der bedeutendsten Goldschmiedezentren Europas; die Werke der Kölner Meister — allen voran Nicolaus von Verdun mit dem Dreikönigenschrein (1190–1225 für den Kölner Dom) — gehören zu den herausragenden Kunstwerken des Mittelalters. Der Patron der Goldschmiede war der hl. Eligius (siehe Elogiusplatz), in dessen Kapelle die Zunft ihre Bruderschaftsfeste feierte.
Quellen: