Hohenstaufenring
Zweiter Abschnitt der südlichen Kölner Ringstraßen, anschließend an den Habsburgerring. Benannt nach dem Geschlecht der Hohenstaufer (auch Staufer), das von 1138 bis 1254 die deutschen Könige und Kaiser stellte und mit Friedrich I. Barbarossa (siehe Barbarossaplatz), Heinrich VI. und Friedrich II. zu den prägenden Persönlichkeiten des deutschen Mittelalters gehörte. Mit der Hinrichtung des letzten Staufers Konradin in Neapel 1268 endete das Geschlecht. Der Hohenstaufenring liegt — gemeinsam mit Salierring, Sachsenring, Karolingerring und Ubierring — im konsequenten Dynastien-Cluster der Süd-Ringe (Stadtratsbeschluss 1883), das die deutsche Reichsgeschichte chronologisch rückwärts entlang der Ringachse abbildet: Habsburg → Staufer → Salier → Ottonen/Sachsen → Karolinger → Ubier (Antike). Die Hohenstaufenzeit gilt als kulturelle Blütezeit (Gotik, Minnesang, Universitätsgründungen Bologna/Paris).
Quellen:
1 Fotografien
Interessantes in der Straße
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Verbundene Baudenkmäler
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.