Jakordenstr.
Trägt einen der charakteristischsten kölschen Doppelpatrozinien: „Jak" + „orden" = Jakob und Cordula. Die Straße liegt im Bereich des ehemaligen Doppelpatrozinien-Stifts St. Jakob und Cordula (siehe Cordulastr.) — typisch kölsche Sprachverkürzung verschmolz die beiden Heiligen-Namen zu einem Wort. Jakob (vermutlich der Apostel Jakobus der Ältere) und Cordula, eine der 11.000 Gefährtinnen der Ursula, waren Mitpatrone einer Stiftskirche, die bis zur Säkularisation 1802 existierte. Solche Sprachverkürzungen sind in Köln nicht selten — auch Severinstor wurde im Kölsch zu „Vringspoot", und der Gerontorch hieß einfach „Gerres".
Quellen:
Interessantes in der Straße
Verbundene Baudenkmäler
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.