Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
3 Denkmale

Kaesenstr.

Länge
306 m
Hausnummern
50677: ungerade 1–31, gerade 4–28a
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach Johann Wilhelm Käsen, Kölner Stadtverordneter 1862–1887, der sich besonders für die Stadterweiterung Kölns einsetzte. Käsens Tätigkeit fiel in genau die Phase, in der Köln von einer eingeschlossenen Festungsstadt — durch die preußische Stadtbefestigung von 1815 hinter den mittelalterlichen Mauern verriegelt — zur modernen Großstadt werden musste. Die Entfestigungsverhandlungen mit dem preußischen Militär (Festungsablösung 1881), die Anlage der Kölner Ringe (Stadtbaumeister Josef Stübben), die Eingemeindungen von Lindenthal, Sülz, Ehrenfeld, Nippes (1888) und der Bau der heutigen Neustadt — all das fand in seiner aktiven Zeit statt. Im Cluster der nach Kölner Stadtverordneten und Bürgermeistern benannten Straßen ist Käsen neben Mevissen, Camphausen und Schmalbein (siehe Neustadt-Nord) eine der typischen Bürger-Ehrungen der Gründerzeit.

Quellen:

Verbundene Baudenkmäler

Stolpersteine in dieser Straße

Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.