Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
5 Denkmale

Karolingerring

Länge
240 m
Hausnummern
50678: ungerade 1–31, gerade 2–40
Fotografien
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Stadtteil
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Vierter Abschnitt der südlichen Kölner Ringstraßen — nach Habsburger-, Hohenstaufen-, Salier- und Sachsenring. Benannt nach den Karolingern, dem fränkischen Herrschergeschlecht, das von 751 (Pippin der Jüngere) bis 911 (Ludwig das Kind) die fränkisch-deutschen Könige stellte und mit Karl dem Großen († 814 in Aachen, Krönung zum Kaiser am Weihnachtstag 800 in Rom) die abendländische Kultur des Mittelalters prägte. Karl der Große war fünfmal in Köln nachweisbar, gründete in Köln die Hofschule und förderte die karolingische Schriftreform; sein Hof in Aachen war Zentrum der karolingischen Renaissance. Im Dynastien-Cluster der Süd-Ringe (siehe Hohenstaufenring) repräsentiert der Karolingerring zusammen mit dem anschließenden Ubierring die chronologisch ältesten Schichten der deutschen Reichsgeschichte — vom frühen Mittelalter zurück in die römische Antike.

Quellen:

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