Kolpingplatz
Benannt nach dem seligen Adolph Kolping (1813–1865), katholischem Priester und Begründer des weltweiten Kolpingwerks. Kolping wurde im niederrheinischen Kerpen als Sohn eines Schäfers geboren und begann mit 13 eine Schuhmacherlehre — er kannte das Handwerksleben aus eigener Erfahrung. Nach Abitur und Theologiestudium in München, Bonn und Köln wurde er 1845 in der Kölner Minoritenkirche zum Priester geweiht. Am 6. Mai 1849 gründete er als Domvikar in Köln den „Kölner Gesellenverein" — Keim des späteren Kolpingwerks, das heute weltweit über 400.000 Mitglieder zählt. 1853 errichtete er das erste Kolping-Gesellenhaus, in dem junge Handwerker günstig wohnen und sich weiterbilden konnten. Die „Rheinischen Volksblätter" (1854) wurden eines der erfolgreichsten Presseorgane seiner Zeit. 1991 wurde Kolping von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Sein Grab befindet sich in der Kölner Minoritenkirche.
Quellen: