Lindenstr.
Benannt nach den Linden (lateinisch Tilia), den klassischen Allee-Bäumen deutscher Stadt- und Dorfbilder. Die Linde ist im germanisch-mitteleuropäischen Kulturraum der wichtigste Sozial-Baum: Unter „Dorflinden" wurde Recht gesprochen, getanzt, gefeiert; in der mittelalterlichen Lyrik (Walther von der Vogelweide: „Under der linden / an der heide") ist sie das Symbol für Liebe und Geselligkeit. Lindenalleen waren im Barock und Klassizismus Standard prächtiger Stadterweiterungen — die berühmteste deutsche Lindenallee ist „Unter den Linden" in Berlin (1647 angelegt). In der gründerzeitlichen Kölner Neustadt waren Lindenalleen Standard-Bepflanzung der bürgerlichen Wohnstraßen; die Lindenstr. dürfte bei der Anlage 1881ff. eine entsprechende Allee gewesen sein und davon ihren Namen getragen haben.
Quellen:
Interessantes in der Straße
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📍 Arte popular latino
📍 St. Katharina
📍 Rheinische Hochschule Köln (Standort Lindenstraße)
📍 Berufskolleg an der Lindenstraße
📍 Vetrina Toscana
📍 Tapeo & Co.
📍 Ledo
📍 Artista Pasta
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📍 Bangkok
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📍 Café il Piacere
📍 Gallery 4
📍 Cafe Braun
📍 Kölschbar
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📍 Redrum Rockbar
📍 Feuer- und Rettungswache Frechen
Verbundene Baudenkmäler
Nr. 17: Wohn- u. Geschäftshaus
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Nr. 97: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 99: Wohn- u. Geschäftshaus
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.