Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Martinstr.

Länge
213 m
Hausnummern
50667: ungerade 1–39, gerade 6–32
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach Groß St. Martin — der berühmten Benediktinerabteikirche direkt am Rhein, die mit ihrem markanten Vierungsturm und vier Ecktürmchen das klassische Stadtpanorama Kölns vom Rhein aus definiert. Erzbischof Bruno I. (953–965) gründete St. Martin als Chorherrenstift; sein Nachfolger Erzbischof Everger wandelte es 989 in ein „Schottenkloster" um, in dem irisch-schottische Benediktiner („Schotten") lebten. Die heutige romanische Basilika entstand ab 1150 auf den Fundamenten eines römischen Speicherbaus und einer frühmittelalterlichen Vorgängerkirche. 2009 übergab Kardinal Meisner die Kirche der aus Paris stammenden benediktinischen „Gemeinschaft von Jerusalem" — sie wird seitdem als „Stadtkloster Groß Sankt Martin" betrieben. Patron ist der hl. Martin von Tours (~316–397), der römische Soldat und spätere Bischof, der mit dem Bettler den halben Mantel teilte (Festtag 11. November).

Quellen:

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