Marzellenstr.
Länge
381 m
Hausnummern
50667: ungerade 1–9, gerade 2–16 | 50668: ungerade 11–55, gerade 26–86
Fotografien
2 Bilder
Stadtteil
1939, noch ist nichts zerstört · Historisch
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Erinnert an die mittelalterliche St. Marcellus-Kapelle, die im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde und im Weingarten der Dompropstei stand. Patron war der hl. Marcellus I., römischer Bischof um 308; er ordnete die kirchliche Verwaltung der römischen Diözese und ließ den Vorgängerbau der heutigen Kirche San Marcello al Corso in Rom errichten. 1618 begannen die Jesuiten hier mit dem Bau ihres Kollegs und der barocken Kirche St. Mariae Himmelfahrt — heute eine der bedeutendsten Barockkirchen Kölns; die Kirche wurde ab 1626 genutzt, der nördliche Fassadenturm 1689 vollendet. Die Marzellenstr. gehört mit Lübecker Str., Brandenburger Str. und Hamburger Str. zum nördlichen Innenstadt-Quartier neben dem Hauptbahnhof.
Quellen:
2 Fotografien
1939, noch ist nichts zerstört
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