Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Mörikeweg

Länge
89 m
Hausnummern
51147: ungerade 1–19, gerade 2–6
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Stadtteil
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Benannt nach Eduard Mörike (1804-1875), schwäbischem Lyriker, Erzähler und Pfarrer, einer der Hauptvertreter des deutschen Biedermeier und Spätromantikers. Mörike studierte Theologie am Tübinger Stift, war ab 1834 Pfarrer in Cleversulzbach (Württemberg) und ab 1851 Lehrer für deutsche Literatur in Stuttgart. Sein lyrisches Werk – mit Gedichten wie "Er ist's", "Septembermorgen", "Auf eine Lampe", "Schön-Rohtraut" und "Das verlassene Mägdlein" – pragte das schwäbische Naturgefühl und wurde von Hugo Wolf in seinem "Mörike-Liederbuch" (1888) kongenial vertont. Auch sein Roman "Maler Nolten" (1832) und die Mozart-Novelle "Mozart auf der Reise nach Prag" (1855) gehören zum festen Bestand der deutschen Literatur.

Quellen:

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