Grengel liegt im Südosten Kölns am Rand der Wahner Heide und ist mit 10,66 Quadratkilometern flächenmäßig der zweitgrößte Stadtteil im Bezirk Porz – nach Eil. Rund 5.500 Menschen leben hier; seit 1975 gehört Grengel zu Köln.
Der Name taucht erstmals 1757 als „Grindel" auf und bedeutet Schlagbaum oder Grenzposten – wohl eine Anspielung auf die Flurgrenze zwischen Urbach und der Heide. Trotz der alten Bezeichnung ist Grengel ein junger Stadtteil: Erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstand hier im Geist der Gartenstadtbewegung eine Siedlung mit einfachen Siedlerhäusern, die Land zur Selbstversorgung mitbekamen. Offiziell gegründet wurde der Ort am 17. Dezember 1948. Kaum ein Gebäude ist älter als 1950.
Bei der Eingemeindung 1975 wurde der bis dahin eigenständige Stadtteil „Flughafen" angeschlossen, womit sich Grengels Fläche verdoppelte. Der Flughafen Köln/Bonn „Konrad Adenauer" liegt damit größtenteils auf Grengeler Gebiet – mit ICE-Bahnhof, Frachtbetrieb und Lufttransportflotte der Bundeswehr.
Neben dem Fluglärm bietet Grengel viel Grün: einen gepflegten Stadtpark, den Bieselwald und Teile der Wahner Heide.