Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Moritz-von-Schwind-Weg

Länge
122 m
Hausnummern
51147: ungerade 3–13, gerade 2–16
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach Moritz von Schwind (1804-1871), österreichischem Maler und einem der populärsten Vertreter der späten Romantik. Schwind wurde in Wien geboren, war im Jugendalter mit dem Komponisten Franz Schubert und seinem Kreis befreundet (er illustrierte mehrere Schubert-Lieder) und ging 1828 nach München. 1847 wurde er Professor an der Münchner Akademie. Sein Werk umfasst Märchen-, Sagen- und Heldengeschichten-Zyklen in klassisch-idealistischer Formensprache – darunter die "Sieben Raben", "Aschenbrödel", der "Sängerkrieg auf der Wartburg" sowie umfangreiche Wandgemälde-Zyklen in der Wartburg, im Münchner Residenztheater und in der Wiener Staatsoper (Loggia mit Szenen aus der Zauberflaute, 1865-1868). Schwind pragte die spätromantische Bildwelt der deutschsprachigen Märchen und der Volkssagen.

Quellen: