Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
2 Denkmale

Probsteigasse

Länge
212 m
Hausnummern
50670: ungerade 1–45, gerade 2–50
Fotografien
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Stadtteil
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Erinnert an die Dompropstei — die historische Residenz des Kölner Dompropstes, des ranghöchsten Mitglieds des Domkapitels nach dem Erzbischof. Die Dompropstei lag mit ihren Wirtschaftsgebäuden, Gärten und Wohnhäusern im Bereich zwischen Marzellenstr. und Domkloster. Die Probsteigasse — ursprünglich der Zugang zur Probstei — gehörte zum erzbischöflichen Freiraum (sog. „Domklosterimmunität"), der eigene Gerichtsbarkeit und Privilegien hatte und nicht zur städtischen Verwaltung gehörte. Mit der Säkularisation 1802 endete dieser Status; die Gebäude wurden zum Teil abgerissen, der Straßenname blieb. Der Dompropst trägt heute noch den Titel und ist Vorsitzender des Domkapitels (siehe Dompropst-Ketzer-Str.).

Quellen:

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