Schönbergweg
Benannt nach Arnold Schönberg (1874–1951), Wiener Komponisten und Begründer der Zwölftonmusik — eine der einschneidendsten Erfindungen der Musikgeschichte. Schönberg, autodidaktisch geschult, entwickelte ab etwa 1908 die freie Atonalität, die er um 1920/21 zur strengen Zwölftontechnik systematisierte: Eine Reihe aller zwölf Halbtöne wird komponiert; aus ihr lassen sich Melodie, Harmonie und Form ableiten. Mit den Schülern Alban Berg (siehe Alban-Berg-Weg) und Anton Webern bildete er die Zweite Wiener Schule. 1933 emigrierte der jüdisch geborene Komponist in die USA; ab 1936 lehrte er Komposition an der University of California in Los Angeles bis zu seinem Tod 1951. Schönberg war auch Maler, Theoretiker und Lyriker; sein Hauptwerk schließt das unvollendete Opernfragment „Moses und Aron" (1923–1932) ein.
Quellen: