Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
4 Denkmale

Trierer Str.

Länge
287
Hausnummern
50676: ungerade 1–27, gerade 2–10
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Stadtteil
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Der Straßenname verweist auf die Stadt Trier, die neben Köln und Mainz eine der wichtgsten Römerstädte im germanisch-keltischen Gebiet war und später zum Kurfürstenturm aufstieg. Den Kurfürsten kamen wichtige Aufgaben im Reich zu, zum Beispiel die Königswahl.

Die Trierstraße führt von der Waisenhausgasse zur Luxemburger Straße. Dazwischen schneiden sie der Pantaleonswall, Salierring und die Pfälzer Straße.

Benannt nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands — gegründet als römisches Augusta Treverorum zwischen 18/17 v. Chr. und 14 n. Chr., damit ca. 50 Jahre älter als Köln. Trier war in der Spätantike (293–395) Kaiserresidenz und mit etwa 70.000 Einwohnern eine der größten Städte des Imperium Romanum — „zweites Rom". Hier residierten Constantius I. Chlorus und sein Sohn Konstantin der Große, der 313 das Christentum reichsweit legalisierte (Mailänder Edikt) und Trier mit den noch heute erhaltenen monumentalen Bauwerken ausstattete: Kaiserthermen, Konstantinbasilika, Porta Nigra (UNESCO-Welterbe). Wie Köln war Trier Sitz eines der drei geistlichen Kurfürstentümer des Heiligen Römischen Reichs (siehe Kurfürstenstr.); Maternus von Köln (siehe Maternusstr.) war nach manchen Quellen vorher Bischof von Trier. Die Trierer Str. verbindet mit Mosel-, Kyll- und Eifelstr. das Cluster der nach Mittelmosel-Trier-Eifel-Region benannten Straßen.

Quellen:

Interessantes in der Straße

Verbundene Baudenkmäler

Stolpersteine in dieser Straße

Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.