Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
12 Denkmale

Volksgartenstr.

Länge
812 m
Hausnummern
50677: ungerade 1–27, gerade 2–70
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach dem benachbarten Volksgarten, der 13,9 ha großen Parkanlage im südlichen Köln — angelegt 1887–1889 nach Plänen des Stadtgartendirektors Adolf Kowallek (siehe Kowallekstr.). Der Volksgarten entstand auf dem Gelände des ehemaligen Fort IV (auch „Fort Paul"), das 1816–1825 als Teil des preußischen Festungsrings angelegt worden war und nach der Entfestigung 1881 nicht mehr militärisch benötigt wurde — Reste der Festungsmauer sind im Park bis heute sichtbar. Mit seinem 1,3 ha großen Bootsweiher, dem Biergarten „Orangerie" und den lockerverteilten alten Bäumen ist der Volksgarten eine der schönsten Parkanlagen Kölns; er war Teil des inneren Grüngürtels, des ersten Köln-Lehmkonzepts, das später Adenauer mit Fritz Encke zum äußeren Grüngürtel ausweitete. Etwa 400 ältere Bäume wurden bei Anlegung 1887ff. aus Forstpflanzungen umgepflanzt, um dem Park von Anfang an einen etablierten Charakter zu geben.

Quellen:

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