Agrippinawerft
Die Agrippinawerft schließt südlich an die Rheinauhalbinsel an und ist zentraler Weg durch die südlichen Gebäude des Rheinauhafens. Entlang der Agrippinawerft liegt die Speicherstadt, Elisabeth-Treskow-Platz, Rheinkontor und Bayenturm. Am südlichen Ende schließt das KAP vor der Südbrücke ab.
Als der Rheinauhafen noch wichtiger Umschlagplatz war, wurden hier in großer Zahl Schiffe be- und entladen
Agrippina (15-59 n. Chr.) war römische Kaiserin und Gründerin von Köln (CCAA). Weniger bekannt ist, dass sie die Mutter von Kaiser Nero war. Auf dem Rathausturm gibt es eine Figur von ihr.
Werftbereich am Rheinufer in Höhe Bayenturm, benannt analog zum Agrippinaufer nach Agrippina der Jüngeren, der römischen Stadtmutter Kölns (siehe Agrippinaufer). Die Werft erinnert daran, dass Köln als CCAA bereits in der Antike bedeutender Hafen am unteren Rhein war — der römische Rheinhafen und die Classis Germanica (das Flottenkastell Alteburg, siehe Alteburger Str.) machten Köln zum Marinestützpunkt am Limes. Die heutige Bezeichnung Agrippinawerft trägt die antike Stadtgründerin in den Stadtraum des modernen Rheinhafens; das angrenzende Bayencenter und der historische Bayenturm markieren die südliche Ecke der mittelalterlichen Stadtmauer am Rhein.
Quellen: