Buchheimer Str.
Die Buchheimer Straße verbindet Mülheim mit dem unmittelbar nördlich angrenzenden Stadtteil Buchheim. Buchheim — ursprünglich „Buchheim an der Strunde" — war wie Mülheim eine Bergische Siedlung im Bachtal der Strunde, kam 1914 zusammen mit Mülheim zur Stadt Köln. Die Straße ist eine der ältesten innerstädtischen Verbindungen rechtsrheinisch; sie wurde mit der Stadterweiterung Mülheims im späten 19. Jahrhundert ausgebaut und ist mit Stolpersteinen und Baudenkmälern aus den Zeiträumen 1780 und 1950–56 architekturhistorisch bemerkenswert.
Die Buchheimer Straße verbindet die Mülheimer Freiheit mit dem Wiener Platz. Die Wallstraße kreuzt sie.
Zu Beginn war sie eine Verbindungsstraße die Mülheim mit Buchheim verband. Schon früh wird ein Hofverband erwähnt, der 1152 dort bestand. 1348 soll dieser als Zufluchtsort Geistlicher vor der in der Stadt wütenden Pest gedient haben.Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Straße zu einer hoch frequentieren Geschäftsstrasse. Diese Funktion erfüllt sie aber immer weniger. Diesen Rang hat heutzutage viel mehr die Frankfurter Straße inne.
7 Fotografien
Interessantes in der Straße
Verbundene Baudenkmäler
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.