Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Bunsenstr.

Länge
213 m
Hausnummern
51065: ungerade 1–19, gerade 2–18
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach Robert Wilhelm Bunsen (1811–1899), einem der bedeutendsten deutschen Chemiker des 19. Jahrhunderts. Bunsen wurde in Göttingen geboren und übernahm 1852 den Chemielehrstuhl in Heidelberg, wo er bis zu seiner Emeritierung mit 78 Jahren wirkte; sein Heidelberger Laboratorium galt als das modernste Deutschlands. Allgemein bekannt ist er durch den nach ihm benannten Bunsenbrenner, mit dem er die zuvor verfügbaren Spiritusbrenner durch eine sauber regelbare, fast rußfreie Gasflamme ersetzte. Wissenschaftlich bedeutender ist seine zusammen mit dem Physiker Gustav Kirchhoff (siehe Kirchhoffstr.) ab 1859 entwickelte Spektralanalyse: durch das Studium der charakteristischen Spektrallinien glühender Substanzen können chemische Elemente fingerprintartig identifiziert werden. Mit dieser Methode entdeckten Bunsen und Kirchhoff 1860/61 die Elemente Cäsium und Rubidium. Bunsen erfand zudem das Bunsen-Element (eine Galvanische Zelle) und das Bunsen-Fotometer.

Quellen: